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Organisation

Auf Zehenspitzen das Ziel erreichen!

Inhaltsverzeichnis

16.04.2021

Hast du dir vielleicht ein zu hohes Ziel gesteckt? Das ist wie das Phänomen mit den Vorsätzen fürs neue Jahr: Das, was man sich vornimmt, ist meistens viel zu groß. Es greift zu sehr in unsere Gewohnheiten ein und der Kopf reagiert bei zu großen Vorhaben gerne mit einer Abwehrhaltung. Unser Gehirn ist darauf programmiert, sich Veränderungen zu widersetzen. Das führt dazu, dass wir die von uns gesteckten Ziele erst gar nicht angehen und schnell wieder aus dem Blick verlieren, weil sie im Alltag nicht umsetzbar erscheinen. Sie machen uns geradezu Angst – und die gilt es auszutricksen!

Geh auf Zehenspitzen!

Was also tun? Du kannst dich selbst bzw. deine Angst zur Veränderung selber austricksen, indem du deine persönlichen Veränderungsvorhaben in kleine Schritte aufteilst und so „auf Zehenspitzen“ deiner Angst entgehst. Die Wirkung ist nicht zu unterschätzen!

Hier ein einfaches Beispiel: Viele nehmen sich vor, mehr Sport zu machen und wollen von null auf hundert starten: „Ab morgen jogge ich jede Woche 2 x 30 Minuten“. Für die meisten Personen ist das Ziel viel zu hochgesteckt und der Kopf findet Ausreden, warum das nicht geht. Das Vorhaben gerät in den Hintergrund, die Unzufriedenheit wächst. Ein kleiner Schritt, sich darauf erst einmal zu konditionieren, könnte hier sein: „Ich nehme mir vor, zunächst jeden Tag vor dem Fernseher eine Minute lang zu marschieren.“ Das lässt sich leicht in den Alltag einbauen und bedeutet keinen totalen Umsturz der Gewohnheiten von jetzt auf gleich. Der Körper und vor allem der Kopf gewöhnen sich an die Regelmäßigkeit und an das positive Gefühl, das sich einstellt, wenn die gesteckten Ziele erreicht werden – wenn sie auch noch so klein sind. Und kleine Ziele dürfen nicht unterschätzt werden, sie führen schneller zum Erfolg!

Wenn du kleine Schritte machst, kannst du damit also Folgendes erreichen:

  • Lösen von (kreativen) Blockaden
  • Besseres Umgehen mit Fluchtreaktionen
  • Schaffen neuer neuronaler Verbindungen, wodurch das Gehirn den Veränderungsprozess begeistert annimmt und das Ziel schneller erreicht werden kann.

Probier es einfach aus. Du wirst erstaunt sein, wie einfach es plötzlich ist, Vorhaben anzugehen und umzusetzen! Und du hast auch noch Freude dabei.

 (Quelle & Buchtipp: Maurer, Robert – Kleine Schritte, die Ihr Leben verändern. VAK-Verlag, 2011.)

Ziele "smart" formulieren

Es gibt noch einen weiteren Trick, wie du die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches steigern kannst, dass du deine Ziele erreichst. Überprüfe, ob dein Ziel wirklich ein Ziel ist oder eher Absichten, Wünsche, Hoffnungen oder Träume. Diese sind zwar auch schön und wichtig, aber nur klar definierte Ziele kannst du auch erreichen. Ziele müssen „smart“ formuliert sein, damit legst du den Grundstein für deinen Erfolg.

Eine besonders beliebte und häufig angewandte Methode zur Zieldefinition aus dem Projektmanagement, ist die SMART Formel, mit der du deine Ziele richtig ausformulieren kannst. Jeder der fünf Buchstaben von „SMART“ steht hier für ein Kriterium, das bei der Zielformulierung beachtet werden soll.

S: Spezifisch

Dein Ziel sollte klar und präzise formuliert werden. Nur wenn du genau weißt, was gemacht werden soll, kannst du auch darüber reflektieren, was du konkret tun musst.

Beispiel: 

Anstatt „Ich möchte mehr Fahrrad fahren“, 

lieber „Ich möchte an mindestens 3 Tagen die Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.“

M: Messbar

Eine weitere wichtige Voraussetzung der Zieldefinition ist die Messbarkeit deines Fortschritts. Denn wie der Spruch es schon sagt: „Nur wenn es messbar ist, ist es auch erreichbar“.

Beispiel: 

Anstatt „Meine Vertriebsstrategie soll erfolgreich sein“, 

lieber „Meine Vertriebsstrategie ist dann erfolgreich, wenn ich wöchentlich mindestens 10 Verkäufe verzeichnen kann“.

A: Attraktiv

Wer ein Ziel formuliert, was eigentlich gar keinen Nutzen bringt und keine persönliche Bedeutung trägt, wird vermutlich niemals erreicht. Es gilt deswegen: Dein Ziel sollte attraktiv formuliert sein. Attraktiv meint hier, dass deine Formulierung den Wert, Nutzen und Einfluss des Ziels für dein privates oder berufliches Leben erkennbar macht.

Frage dich zum Beispiel: 

  • Wie wichtig ist mir die Zielerreichung und warum? 
  • Welches unmittelbare Ergebnis werde ich generieren? 

R: Realistisch

Dein Ziel sollte realistisch erreichbar sein und nicht zu Stress und Überforderung führen. 

Folgende Fragen sind hilfreich: 

  • Verfüge ich über die nötigen Kenntnisse und Ressourcen? 
  • Ist die eingeplante Zeit ausreichend?

T: Terminiert

Dein Ziel sollte terminiert sein. Es ist durchaus sinnvoll, sich eine Frist zu setzen, wann das Ziel erreicht werden soll. Dabei ist es wichtig, dass auch an dieser Stelle mit einem realistischen Maßstab gearbeitet wird, damit aus positivem Zeitdruck nicht wieder Stress und Demotivation resultiert. 

Ein Beispiel wäre hier, dass du bis zum 01.07. mindestens 5 Kundenfeedbacks zu deinem Geschäftsmodell eingeholt hast.

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Natürlich steht dir das Team der FIRMENHILFE gerne zur Verfügung, mit dir gemeinsam über deine Ziele zu sprechen!

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bhp