19.03.2020

Interne und externe Krisenkommunikation
Schnell und zuverlässig in Krisenzeiten informieren

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Wir bitten um Ihr Verständnis, dass unsere Lektorats- und Qualitätssicherungsprozesse unter den besonderen Umständen verkürzt sind.

In Krisenzeiten ist es besonders wichtig, schnell und zuverlässig zu informieren – egal ob Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Doch da es gerade noch tausend andere Dinge zu tun und zu entscheiden gibt, ist die Gefahr groß, die Kommunikation zu vernachlässigen oder ganz zu unterlassen.

Kommunikation nach Innen

Insbesondere, wenn einige oder alle Mitarbeiter jetzt im Home-Office arbeiten, sollte sichergestellt sein, dass Sie und Ihre Kollegen die Möglichkeit haben, sich auf einem Kanal verlässlich zu erreichen. Vielleicht ist das bei Ihnen die E-Mail, vielleicht ist es aber auch Microsoft Teams oder Whatsapp. Bestimmen Sie in Zeiten von Homeoffice einen Kanal, der führend in Sachen dringender Kommunikation sein soll. Definieren Sie alternative Abstimmungs- und Meetingroutinen sowie wer wann wie erreichbar sein soll.

Hatten Sie schon vor Corona Kollaborations-Tools im Einsatz? Herzlichen Glückwunsch, dann sind Sie und Ihre Mitarbeiter einsatzbereit. Falls nicht, stehen Ihnen diverse Tools zur Auswahl. Ob Skype, Teamviewer, Zoom oder GoToMeeting – es gibt viele, auch kostenfreie, Möglichkeiten sich digital zu verständigen und zusammenzuarbeiten. Einige Anbieter wie z.B. Teamviewer scheinen gerade aufgrund von Corona Gratisangebote zu machen (die Meldung dazu auf t3n). Bitte wundern Sie sich nicht, wenn Ihr gewähltes Tool dieser Tage hin und wieder einen Aussetzer hat, das ist bei der aktuellen Auslastung wohl unvermeidbar.

Transparenz und Zuverlässigkeit sollten nun die Eigenschaften Ihrer internen Kommunikation sein. Es kommt nicht auf Schönheit oder Umfang an, aber die wichtigsten Informationen sollten Sie zirkulieren. Dazu könnten Sie zum Beispiel eine Q&A erstellen, in der Sie die wichtigsten Fragen Ihrer Mitarbeiter beantworten. Am besten gehen Sie proaktiv auf Ihre Angestellten zu und nehmen die drängendsten Fragen auf – so können Sie Flurfunk minimieren. Berichten Sie regelmäßig und transparent, welche Folgen die Krise für Ihr Unternehmen hat – möglichst, ohne dabei Panik zu verbreiten. Verfolgen Sie aufmerksam die Empfehlungen der Landes- und städtischen Gesundheitsämter und teilen Sie diese regelmäßig innerhalb Ihrer Organisation. Bereiten Sie Informationen so auf, dass sie für alle verständlich sind und keine Fragen mehr offenlassen.

Was die Tonalität Ihrer internen Kommunikation betrifft, so ist trotz aller Ängste und Sorgen, die man zurecht selbst haben mag, Besonnenheit gefragt. Der Aufregung der Medien entgegenwirken, nicht nur die Kurve, sondern auch den Ball flach halten – das stärkt die Nerven und hilft allen, besser durch die Krise zu kommen. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter zu gegenseitiger Hilfe, versuchen Sie, ein wenig Zuversicht und Vertrauen zu verbreiten, auch wenn die Geschäfte schlecht laufen. Regen Sie Ihre Mitarbeiter ruhig dazu an, sich regelmäßig auszutauschen, denn gerade jetzt ist es wichtig, zumindest digital zusammenzuhalten.

Kommunikation nach Außen

Mancher Unternehmer scheint aktuell versucht, die Krise für einen PR- oder Marketing-Coup zu nutzen; entweder aus Unüberlegtheit oder purer Verzweiflung. Doch Achtung: Überlegen Sie gut, ob Sie einen wirklichen Mehrwert bieten können – wer versucht, jetzt besonders clever zu sein, kann damit schnell einen Imageschaden anstatt ein Umsatzplus bewirken.

Seien Sie nicht nur nach innen, sondern auch in der Kommunikation mit Ihren Kunden und Lieferanten transparent. Überlegen Sie, welche Auswirkungen die Krise auf Ihre Stakeholder hat und kommunizieren Sie dies, wo immer es notwendig oder hilfreich ist, frühzeitig und offen.

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bhp